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Was ist OL?

 

Mit Karte und Kompass in den Wald ...

 

Orientierungslauf, kurz OL, ist eine Sportart für Geist und Körper und damit weit
mehr als Laufen. Sie besteht, wie die Abkürzung OL schon zeigt, aus zwei Komponenten.

 

ol_karte O ist der kognitive Teil, das Orientieren, das Planen von und Entscheiden über Routenalternativen usw.
L ist der physische Teil, das Laufen, die Kondition und Geschicklichkeit im unwegsamen Gelände.

 

Beide Komponenten stehen in Wechselbeziehung zueinander und genau das ist es, was den Reiz dieser Sportart ausmacht. Ein guter Läufer, der orientierungstechnische Fehler macht hat gegen einen konditionell schwächeren Läufer, der sich geschickt orientiert, keine Chance. Eine gute Kombination aus beiden Komponenten führt zum Erfolg.

 

 



Im OL-Wettkampf werden mit Hilfe von Karte und Kompass Kontrollpunkte im Gelände in vorgegebener Reihenfolge angelaufen. Der genaue Standort dieser Punkte ist auf der Karte eingetragen und sie müssen in der kürzest möglichen Zeit angelaufen werden. Diese Kontrollpunkte nennt man Posten. Es handelt sich dabei um rot-weiße Schirme an denen eine mechanische oder elektronische Markierungsvorrichtung befestigt ist. bild_mit_läufer_am_posten

 

Es gibt nach Alter und technischem Können gestaffelte Bahnen, sodass vom Schulkind bis zur Oma, vom Anfänger bis zum Elite-Läufer für jeden eine passende Strecke angeboten wird. Die Anfänger-Strecken sind orientierungstechnisch sehr einfach (die Posten befinden sich meist entlang von Wegen) und kurz (ca. 2-3 km), sodass jeder, der in diese Sportart hineinschnuppern will, diese Strecke bewältigen kann. Sogar für Kleinkinder werden bei großen Veranstaltungen Läufe entlang von Fähnchen (=Kinderfähnchenstrecke) angeboten.

 

Es gibt viele verschiedene Formen des Orientierungslaufes. Neben dem klassischen Orientierungslauf mit Einzel, Staffel und Mannschaftsrennen gibt es den Nacht-OL, Ski-OL, Mountainbike-OL und den Trail-OL (für Behinderte).


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