Die meisten Unfälle passieren bekanntlich im Haushalt und in der Freizeit. Doch auch beim Orientierungslaufen sind wir nicht vor Verletzungen und Notfällen gefeit. Laufen abseits befestigter Wege, rutschiger Untergrund, hohe körperliche Belastung und zunehmend häufige Hitzeperioden können schnell zu gefährlichen Situationen führen.
Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein und die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen aufzufrischen, trafen sich Jugendliche aus dem Orientierungslauf-Leistungszentrum Tirol und weitere interessierte Orientierungsläufer zu einem Erste-Hilfe-Workshop im Gymnasium Sillgasse in Innsbruck.
Nach einer Einführung durch Florian Kurz stand vor allem die praktische Anwendung im Mittelpunkt. Dank der guten Ausstattung des Schulsanitätsteams der Sillgasse mit Reanimationspuppen, Defibrillator und Heimlich-Rucksack konnten die Teilnehmer die vermittelten Inhalte gleich selbst ausprobieren und wichtige Handgriffe trainieren.
Ein lehrreicher Nachmittag, der hoffentlich möglichst selten zum Einsatz kommen muss – aber im Ernstfall entscheidend helfen kann!
